Berufsunfähigkeitsversicherung während des Studiums abschließen

Nicht wenige Menschen denken bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung an eine Versicherung für das Alter oder zumindest für eine Zeit nach dem Beginn des Berufslebens. Doch bei der großen Menge an Fällen von Berufsunfähigkeit in Deutschland ist es anzuraten, eine solche Berufsunfähigkeitsversicherung bereits in jungen Jahren abzuschließen. Auch für Studenten lohnt sich dieser Schritt durchaus.

Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten

Die meisten Studenten denken zunächst gar nicht an eine Berufsunfähigkeitversicherung. Einige sind der Meinung, eine solche Versicherung lohne sich erst nach Beginn der Berufsausübung, manche sind der Meinung, sie seien schlichtweg zu jung oder zu fit für eine solche Versicherung und wieder andere fürchten hohe Kosten. Alle drei Befürchtungen lassen sich einfach widerlegen, denn es ist sinnvoll, eine Berufsunfähigkeitsversicherung vor Berufsantritt abzuschließen, da ab sie schlichtweg ab dem ersten Tag der Berufsausübung notwendig werden könnte. Ein geringes Alter und körperliche Fitness ist sehr vorteilhaft beim Abschließen einer Berufsunfähigkeitsversicherung, da sich diese Faktoren positiv auf die Bewilligung des Versicherungsantrags und auf den zugehörigen Tarif auswirken. Wer jung und fit ist, hat gute Chancen auf die Bewilligung des Antrags und auf einen günstigen Versicherungstarif, womit auch der Sorge bezüglich der Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung begegnet wäre. Um in diesem Rahmen den möglichst günstigsten Tarif zu finden, lohnt sich selbstverständlich ein Versicherungsvergleich. Durch das Vergleichen der verschiedenen Tarife kann man die in Frage kommende Berufsunfähigkeitsversicherung recht schnell aus den unterschiedlichen Angeboten herausfiltern. In manchen Fällen sind bei einem Versicherungsabschluss, den man online durchführt, attraktive Boni möglich. So kann man ganz bequem und zeitgemäß im Internet die geeignete Berufsunfähigkeitsversicherung recherchieren, vergleichen und abschließen.

Psychische Faktoren nicht unterschätzen

Ein äußerst altmodischer Grund für das ausbleibende Abschließen einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist in Studentenkreisen immer wieder die Vermutung, dass die Anstellung in geistigen Berufsfeldern nicht so gefährdet wäre wie die Ausübung eines körperlichen Berufs. Der Statistik nach sind es zwar auch eher die körperlichen, handwerklichen Berufe, die von Berufsunfähigkeiten betroffen sind, dennoch kann sich ein Unfall, der außerhalb des Berufslebens stattfindet, in großem Maße auch auf geistige Aufgaben auswirken - nicht zuletzt durch eine etwaige Kopfverletzung. Auch psychische Gründe für die Berufsunfähigkeit sollten nicht unterschätzt werden. Immer häufiger wird eine psychisch bedingte Berufsunfähigkeitsversicherung bewilligt. Diese Art der Erkrankungen werden mittlerweile von der Medizin und den Versicherungsgesellschaften sehr ernst genommen, so dass in den letzten Jahren sogar die meisten Berufsunfähigkeitsversicherungen aufgrund psychischer Faktoren bewilligt worden sind. Im Falle eines schweren Schicksalsschlages sollte man gut vorbereitet sein, damit nicht weitere Probleme entstehen.