Aktiendepot für Studenten ist häufig Augenwischerei

Freitag, 25. Mai 2012 7:05 in Allgemein

Filialbanken und Sparkassen machen häufig Werbung mit speziellen Angeboten für Schüler, Auszubildende und Studenten. Dies bezieht sich auf fast alle Bereiche des Bankgeschäftes, ist aber häufig nicht die beste Lösung. Direktbanken haben, unabhängig vom Berufsstatus für ihre Kunden bessere Lösungen.

Schon während des Studiums mit Vermögensaufbau beginnen

Viele Studenten überlegen bereits während des Studiums, mit dem Vermögensaufbau zu beginnen. Eine der sinnvollsten Lösungen dafür sind Aktienfonds. Für die Verwahrung eines Fonds ist allerdings ein Depot notwendig. Wer jetzt ein spezielles Aktiendepot für Studenten, beispielsweise bei der Sparkasse eröffnet, wählt jedoch nur die zweitbeste Lösung. Auch wenn die Gebühren reduziert sind, fallen bei einem Fondskauf über die Sparkasse Ausgabeaufschläge an. Sinnvoller ist es, im Internet einen Depotvergleich vorzunehmen. Hier wird schnell deutlich, dass es wesentlich günstigere Angebote als verminderte Depotgebühren gibt. Zahlreiche Direktbanken und Onlinebroker verzichten inzwischen völlig auf die Kosten für die Depotverwaltung bei einem Aktiendepot.

Verminderte Ausgabeaufschläge erhöhen die Rendite

Die Netto-Rendite von einem Aktiendepot berücksichtigt natürlich auch die anfallenden Kosten, um welche die Erträge vermindert werden. Zu diesen Kosten gehören auch die Ausgabeaufschläge der Investmentfonds. Direktbanken ermöglichen ihren Kunden, Fonds gänzlich ohne Ausgabeaufschlag, zumindest jedoch mit stark rabattiertem Agio, zu erwerben. Dabei ist es völlig unerheblich, ob der Anleger Student oder Beamter ist. Geschäftsbanken geben im günstigsten Fall im Rahmen von Werbemaßnahmen geringe Rabatte auf den Ausgabeaufschlag. Studenten, welche ein Aktiendepot eröffnen möchten, tun gut daran, vor der Eröffnung eines Depots im Rahmen eines Vergleichs beispielsweise auf Aktiendepot.com die einzelnen Anbieter genau zu prüfen. Am Ende steigert es langfristig die Rendite.

Clozaril

Schreibe einen Kommentar