Darlehensvertrag

Freitag, 25. November 2011 12:47 in Allgemein

Der Darlehensvertrag verpflichtet den Darlehensgeber zur Gewährung und den Darlehensnehmer zur Rückzahlung einer bestimmten Geldsumme. Dass diese Verträge nur von Banken an Privatpersonen vergeben werden, ist ein Irrtum. Genauso kann ein Darlehensvertrag auch zwischen Freunden oder Verwandten geschlossen werden, wenn diese sich gegenseitig Kapital zur Verfügung stellen möchten.

In dem Vertrag sollte nicht nur die Höhe der Geldsumme, sondern auch die Bedingungen wie Sicherheiten, Zinssatz und Fristen, geregelt sein. Er kann durch eine Unterschrift aber auch durch einen einfachen Handschlag festgemacht werden. Es bedarf lediglich zwei Willenserklärungen, nämlich den Antrag und dessen Annahme.

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Meist wird ein solcher Vertrag genutzt, wenn man eine Existenzgründung plant oder aber eine Immobilie restaurieren bzw. erbauen will.

Bei einem Darlehensvertrag zwischen Geldinstitut und Privatperson ist es natürlich nicht ganz so einfach. In diesem Fall wird die Bank zunächst den Antrag prüfen. Dazu wird auch eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Fällt diese positiv aus, so werden vereinbarte Änderungen vorgenommen und somit ein neuer Antrag vom Geldinstitut vorgelegt. Mit der Zusage des Darlehensnehmers kommt der Vertrag endgültig zustande.

Ein schriftlicher Darlehensvertrag ist nur dann vollständig, wenn mindestens die Vereinbarungen wie Darlehenshöhe, Laufzeit, Rückzahlung des Betrags, Kosten des Darlehens, Möglichkeit zur Kündigung, Anerkennung der AGB und der Gerichtsstand angegeben werden.

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