Das perfekte Bewerbungsfoto

Donnerstag, 10. Mai 2012 11:41 in Studium, Tipp

Das Bewerbungsfoto ist die optische Visitenkarte. Wenn der erste Eindruck nicht stimmt, dann kann sich das indirekt oder direkt auf den Erfolg der Bewerbung auswirken. Deshalb sollte man Einiges beachten.

Stil nach Branche

Für eine kreative Branche kann man auch ein kreatives Foto wählen. Wenn man sich in anderen Branchen bewirbt, sollte man aber doch eher auf einen klassischen und seriösen Look achten. Am besten ist es, Bilder immer bei einem guten Fotografen machen zu lassen. Man sollte unbedingt darauf achten, welche Kleidung man auf dem Bild trägt. Lockeres Tanktop oder T-Shirt wirken unseriös und haben auf einem Bewerbungsfoto nichts verloren. Männer sollten sich im Hemd oder Anzug ablichten lassen und Frauen sind mit einer langärmeligen Bluse immer auf der sicheren Seite. Für Frauen gilt in Sachen Schminke: weniger ist mehr. Ein auffälliges und zu starkes Make-Up kommt selten gut an. Aber glänzende Haut und Pickel dürfen gerne überdeckt werden. Bei Schmuck gilt dasselbe. Auf dem Bewerbungsfoto sollte dieser dezent gewählt werden. Denn das Augenmerk sollte beim Bewerber liegen und nicht bei seiner Dekoration.

Umgebung und Bildausschnitt

Auch der Hintergrund für das Bild sollte gut gewählt werden. So eignet sich eine Kneipe kaum als Location. Besser sind einfarbige, unauffällige Hintergründe. Ein heller Hintergrund wirkt freundlicher als eine dunkle Wand. Beim Bildausschnitt sollte zumindest etwas von den Schultern zu sehen sein. Ob man kurz unter der Brust abschneidet oder direkt unter den Schultern ist Geschmackssache. Mit einem Brustbild kann man eine starke, positive Haltung vermitteln und bei einer Großaufnahme kann man einen entschlossenen Ausdruck kommunizieren.

Bildausschnitt und Haltung

Biometrische Passbilder sind zwar für den Ausweis nötig, in der Bewerbungsmappe haben sie allerdings nichts verloren. Man sollte die Bilder immer speziell für Bewerbungen machen lassen. Egal, ob man eher ernst schaut oder lächelt, wichtig ist vor allem Natürlichkeit und ein sympathischer Ausdruck. Wenn man sich das Lächeln abzwingen muss, wird das auf dem Bild immer deutlich. Dann sollte man doch lieber auf das Grinsen verzichten. Doch nicht nur der Blick ist entscheidend, auch die Körperhaltung. Der Rücken sollte immer gerade sein, damit die Haltung aufrecht und positiv wirkt.

Schreibe einen Kommentar