Studenten müssen auch bei Kleinkrediten Auflagen erfüllen

Freitag, 12. Oktober 2012 12:16 in Allgemein

Kleinkredite, Darlehen zwischen 500 Euro und 2.000 Euro können eine praktische Lösung sein, um kleinere Anschaffungen fremdzufinanzieren, wenn die eigenen Mittel nicht ausreichend sind. Dabei gelten allerdings auch für Studenten die gleichen Regeln wie für andere Kreditnehmer.

Festes Einkommen ist Voraussetzung

Ratenkredite, und dazu gehören Kleinkredite, sind standardisierte Geschäfte, die nach einem bestimmten Schema verlaufen. Dazu gehört, dass der Kreditnehmer über ein festes Einkommen verfügt und in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis außerhalb der Probezeit steht. BaföG fällt nicht unter die Rubrik Einkommen, ebensowenig laufende Zuwendungen der Eltern. Hintergrund ist, dass bei einem Kleinkredit auf die Stellung von Sicherheiten verzichtet wird, dafür die Gehaltsabtretung fester Bestandteil des Kreditvertrages ist. Daraus folgert, dass Studenten nur dann einen Kleinkredit aufnehmen können, wenn sie sich parallel zur Uni in einem Beschäftigungsverhältnis befinden. Ist dies nicht der Fall, gibt es zwei Alternativen. Entweder bürgen die Eltern für den Kredit, oder, sofern man als Student in einer Partnerschaft lebt, der Partner wird ebenfalls Kreditnehmer. Ein weiteres Muss für die Kreditvergabe ist genügend finanzieller Spielraum. Das bedeutet, dass nach dem Abzug der laufenden Kosten noch genügend Spielraum verbleibt, um die Kreditrate zurückzuführen.

Günstige Kleinkredite –wo findet man diese?

Der sicherste Weg, einen günstigen Kleinkredit zu finden, führt über Online-Vergleiche, beispielsweise www.kleinkredite.net. Unstrittig ist, dass die Banken und Sparkassen vor Ort mit den Konditionen weit über den Angeboten der Mittbewerber aus dem Internet, den Direktbanken, liegen. Erfüllt man als Student die im ersten Abschnitt genannten Vorgaben, ist der Darlehensabschluss ein Leichtes. Mit Eingabe der gewünschten Kreditsumme und der Laufzeit zeigt der Vergleich die günstigsten Anbieter, geordnet nach effektivem Jahreszins. Dieser Zins beinhaltet alle Kosten der Banken, welche unterschiedlich hoch sind und macht die Darlehen damit vergleichbar. Je kürzer die Laufzeit ist, umso niedriger ist in den meisten Fällend er Zinssatz, umso höher aber auch die Rate. Möchte man die Rate senken, ist eine Laufzeitverlängerung die Möglichkeit. Auf der einen Seite steigt zwar der Zinssatz, auf der anderen Seite sinkt aber der Anteil der monatlichen Darlehensrückführung. Mit wenigen Mausklicks lässt sich die ideale Ratenhöhe finden. Ein wesentlicher Punkt greift noch bei der Auswahl des Anbieters. Es kann immer einmal die Situation eintreten, dass man das Darlehen vorzeitig ganz oder zumindest teilweise zurückführen möchte. Die meisten Banken räumen ihren Kunden inzwischen die Möglichkeit ein, dies ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zu tun.

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