Wichtig: Altersvorsorge auch für Studenten

Mittwoch, 9. Mai 2012 11:39 in Geld, Studium

Studenten, die frisch an die Universität kommen, sind noch halbe Kinder. Mittlerweile sitzen vermehrt auch 17-Jährige im ersten Semester. Der Gedanke an die Altersvorsorge wirkt für sie noch fern und ohne jeden Bezug zu ihrem Alltag. Doch dies ist falsch: Je früher man damit beginnt, für sein Alter vorzusorgen, desto sorgenfreier kann man später leben, denn selbst mit kleinen Beträgen kann man im ganzen Studium schon einen vierstelligen Betrag ansparen.

Die festen Modelle

Banken bieten einige Produkte, die es den Studierenden ermöglichen, schon etwas für ihr Alter zu tun. Zumeist sind diese kapitalgedeckt und man kann schon mit 25 Euro monatlich die Absicherung beginnen. Die Beträge können nach dem Ende des Studiums deutlich aufgestockt werden. Oft ist dann auch eine Umwandlung in einen Riester-Vertrag oder aber ein Rürup-Rentenmodell möglich, bei welchen der Staat die Bemühungen, privat für das Alter vorzusorgen, finanziell unterstützt. Möglicherweise empfehlenswerter sind jedoch andere Versicherungstypen: So gibt es vermehrt Angebote für eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die sich bei Nicht-Gebrauch im Alter in eine Rentenversicherung verwandelt. So hat man als Student zwar nicht die staatlichen Zuschüsse, aber man hat die Sicherheit, angstfrei durchs Leben gehen zu können und zusätzlich etwas für die Altersvorsorge getan zu haben.

Der Stufenplan

Es gibt jedoch auch Studenten, bei denen das Geld so knapp ist, dass sie es sich nicht leisten wollen, dauerhaft auf einen monatlichen Betrag zu verzichten, ohne die Chance zu haben, ihn im Notfall wieder zu holen. Andere vertrauen den Banken einfach nicht genug, um dieses Wagnis einzugehen. In beiden Fällen raten Experten dazu, ein gut verzinstes Tagesgeldkonto zu eröffnen, auf das man monatlich einen festen Betrag überweist, wie zum Beispiel 20 Euro. Die Höhe kann jederzeit angepasst werden. Die Summe, die man auf diese Weise anspart, kann im Notfall jederzeit angegriffen werden, sollte aber nach Möglichkeit um jeden Preis liegen bleiben. Nach Ende des Studiums und mit Eintritt in das Berufsleben löst man das so angelegte Geld auf und investiert es in einen fondsgebundenen Sparplan, der auf diese Weise schon einen soliden Grundstock hat. Der Reiz an dieser Variante ist, dass sie maximale Freiheit gewährt, doch die Gefahr liegt in dem Umstand, dass man das Geld vorzeitig wieder ausgeben kann.

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