Berufsunfähigkeitsversicherung - auch als Student schon in Betrachtung ziehen?


Noch nicht mal im Berufsleben und schon eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen? Vielen will das nicht in den Kopf. Sie sehen die Gefahr, nicht länger im gewählten Beruf tätig sein zu können, höchstens als Zukunftsszenario. Man fühlt sich jung, dynamisch und voller Tatendrang. Da werden Risiken schnell unterschätzt. Und die liegen nicht einmal ausschließlich im physischen Bereich. Psychische Erkrankungen können ebenso dafür sorgen, dass das Arbeitsleben nicht bis zum 67. Lebensjahr dauert, sondern schon mit 35 oder 40 beendet ist. Laut aktuellen Statistiken betrifft das inzwischen jeden vierten Arbeitnehmer. Berufsunfähigkeit stellt damit eine latente Bedrohung der Existenz dar, auch schon für Studenten.

Schwere Allergien, Herz-Kreislauf-Probleme, Rückenbeschwerden und Stress, der die Psyche und teils auch den Körper belastet, sind nicht auf bestimmte Altersgruppen oder Berufe beschränkt. Nicht wenige Studenten leiden unter dem Leistungsdruck. Doch das ist nur eine mögliche Ursache für Berufsunfähigkeit. Sie kann jeden treffen und zum finanziellen Ruin führen, da die staatlichen Leistungen kaum reichen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Private Vorsorge ist die einzige Möglichkeit, dauerhaft abgesichert zu sein.

Der Vorteil, schon als Student eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, liegt eindeutig im Alter. Je jünger man bei der Unterschrift auf dem Vertrag ist, desto weniger Probleme bereitet der Vertragsabschluss. In der Regel gibt es kaum Vorerkrankungen. Das spiegelt sich auch in der Prämie wider. Der Vertrag sollte keine abstrakte Verweisung beinhalten. Dann könnte die Versicherung im Schadensfall verlangen, einer anderen Tätigkeit nachzugehen. Wichtig ist auch die Möglichkeit, den Versicherungsschutz ohne weitere Gesundheitsprüfung jederzeit anpassen zu können. Denn mit steigendem Gehalt erhöhen sich häufig auch die laufenden Ausgaben.