Private Haftplichtversicherung für den Studenten - ein Muss?


Was soll schon groß passieren? Eine lebensbejahende Einstellung, auf die versicherungstechnisch allerdings mit Kopfschütteln geantwortet wird. Denn von Unachtsamkeit und kleinen Missgeschicken kann sich niemand freisprechen. Eine falsche Bewegung oder ein kurzer Moment, in dem man mal nicht aufpasst, reichen, und schon ist es passiert. Da ratscht man mit dem Fahrrad an einem Auto entlang, bringt eine Skulptur zu Fall oder lässt die teure Digitalkamera des Freundes fallen. Diese Kosten muss man selbst übernehmen, wenn keine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. Und das kann teuer werden. Wesentlich teurer als die Prämie für die Versicherung.

Die private Haftpflicht gehört zu den Versicherungen, die für jeden dringend empfohlen werden. Die Kosten halten sich in Grenzen. Entscheidend sind die Deckungssummen. Je höher, je besser, da schon eine Kleinigkeit einen ganzen "Rattenschwanz" an Folgekosten verursachen kann.

Bei der Auswahl der richtigen Versicherung für Studenten sollten auch die übrigen Konditionen beachtet werden. Der Verlust von Schlüsseln, Gassi gehen mit dem Hund, der Ausritt mit einem Pferd, die Nutzung von Booten oder die Einrichtung des Hotelzimmers - es gibt sehr viele Optionen, die entweder automatisch im Vertrag enthalten sind oder gewählt werden können. Es lohnt sich auf jeden Fall, eine Ausfallversicherung mit aufzunehmen. Sie greift, wenn man selbst "Opfer" wurde und der Verursacher nicht versichert und auch nicht in der Lage ist, den Schaden selbst zu regulieren.

Für alle, die fit im Umgang mit dem Internet sind, rechnet es sich, die Versicherung online abzuschließen. Viele Versicherungen bieten reine Online-Tarife an, bei denen die Abwicklung dann komplett über das Internet erfolgt. Die Prämie liegt hierbei unter der für eine "normale" private Haftpflichtversicherung.